DEQA-VET: Qualitätssicherung in der Hochschulbildung

Qualitätssicherung in der Hochschulbildung

Gesetzliche Grundlagen:

Hochschulrahmengesetz
(seit 2007 ist dessen Abschaffung beabsichtigt); seit der Föderalismusreform sind nur noch Regelungen für Zulassung und Abschlüsse in Kraft, größere Forschungsvorhaben werden im Einvernehmen mit den Ländern („Gemeinschaftsaufgaben“) abgestimmt.
Bologna-Prozess  (seit 1999) bzw. ENQA (European Association for Quality Assurance in Higher Education, seit 2000):
Überführung des bisherigen Systems in Bachelor- und Masterstudiengänge

  • zur  Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraums (bis 2010)
  • zur Erzielung vergleichbarer Qualität, Transparenz und Mobilität sowie
  • zur Herstellung einer größeren Nähe zum Arbeitsmarkt

Hinzu kommen der Hochschulpakt 2020, der Qualitätspakt Lehre sowie die Exzellenzinitiative.

Derzeit teilen sich acht nationale Agenturen (ACQUIN, AHPGS, AKAST, AQAS, ASIIN, evalag, FIBAA, ZEvA) die Programm- und Systemakkreditierung an Hochschulen.
Die Agenturen wiederum sind vom Akkreditierungsrat in Bonn akkreditiert, dessen Aufgabe es ist, die Entwicklung von Qualität in Studium und Lehre zu fördern.
Akkreditiert werden können zum einen Bachelor- und Masterstudiengänge staatlicher oder staatlich anerkannter Hochschulen in Deutschland (Programmakkreditierung) sowie zum anderen das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule(Systemakkreditierung).

Stand: 09/2012