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EU

Wie in den vergangenen Jahren war auch im Jahr 2010 die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten der EU dadurch geprägt, einen gemeinsamen Bildungsraum zu schaffen und die Lissabon-Ziele zu realisieren. Zentrales Umsetzungsinstrument war das EU-Programm für Lebenslanges Lernen sowie das gemeinsame „Arbeitsprogramm der EU-Bildungsminister 2010“. Letzteres wurde durch eine Entscheidung des Rates vom Mai 2009 verabschiedet und in einem „Strategischen Rahmen 2020“ auf eine neue Grundlage gestellt. Als übergreifende Ziele wurden insbesondere die Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität zu Lern- und Ausbildungszwecken sowie die Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung vereinbart. Zur Beobachtung der gesamteuropäischen Fortschritte wurden zudem eine Reihe von „Durchschnittsbezugswerten“ (Benchmarks) vereinbart. Hervorzuheben sind 2010 zudem die EU-Leitinitiative „Jugend in Bewegung – die Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken fördern“ zur Verbesserung der Chancen junger Menschen bei der Beschäftigungssuche und zur Erhöhung der Qualität und Attraktivität der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa, die EU-Initiative „neue Kompetenzen für Beschäftigung“ sowie die sogenannte Brügge-Erklärung im Rahmen des „Kopenhagen-Prozesses“ zu einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit bei der beruflichen Bildung im Zeitraum 2011–2020.

Quelle: Berufsbildungsbericht 2011, Kap. 5 Europäische und internationale Zusammenarbeit in der Beruflichen Bildung

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