2004

Common Quality Assurance Framework (CQAF)


Der Gemeinsame Europäische Qualitätssicherungsrahmen in der beruflichen Bildung ist ein Rahmenmodell, das den EU-Mitgliedstaaten als Referenz bei der Entwicklung bzw. Reform von Qualitätssystemen in der Berufsbildung auf nationaler Ebene dienen soll. Der CQAF beschreibt Grundprinzipien, Kriterien und Instrumente, die bei der Implementierung von Qualitätssicherungssystemen in der Berufsbildung berücksichtigt werden sollen.
Er wurde 2004 von der Facharbeitsgruppe Qualität in der Berufsbildung im Zuge des Kopenhagen Prozesses im Auftrag der Europäischen Kommission entwickelt.

(Quelle: arqa-vet.at)

 

Erste Folgekonferenz zum Kopenhagen Prozess in Maastricht


Von 13. bis 16. Dezember 2004 fand in Maastricht die europäische Konferenz „Stärkung der europäischen Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung“ statt. Sie ist als erste Folgekonferenz zum Kopenhagen Prozess zu bezeichnen auf welcher das sogenannte Kommuniqué von Maastricht beschlossen wurde. Dieses beinhaltet im Kern die Übereinkunft, einen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) sowie ein Europäisches Kreditpunktesystem für die berufliche Bildung (ECVET) zu entwickeln.

Das Ziel des EQF ist die Schaffung eines europäischen Übersetzungssystems für das Niveau von Qualifikationen und die zu ihnen hinführenden Bildungsgänge. Ein solches System kann dazu beitragen, die Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt, zwischen den Bildungssystemen und innerhalb der Bildungssysteme zu erhöhen. Es verbessert die Transparenz und erleichtert Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen, die von einem/r Bürger/in erworbenen Kompetenzen zu beurteilen. Die Entwicklung und Umsetzung des Europäischen Anrechnungssystems für die Berufsbildung (ECVET) wird vorangetrieben, damit Lernende beim Wechsel zwischen Lernsystemen auf Leistungen aufbauen können, die sie im Rahmen ihrer Laufbahn erreicht haben.

(Quelle: arqa-vet.at)

 
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