EU

Ziel der Bundesregierung ist es, die nationale Berufsausbildung international und europäisch auszurichten und die Bürger und Bürgerinnen für die zunehmend internationalen Arbeitsanforderungen zu qualifizieren. Die Reform des deutschen Berufsbildungsgesetzes mit der Ermöglichung von Auslandsqualifizierungen während der Ausbildung war hierzu ein erster Schritt. Die mittelfristige Verdoppelung der Auslandsqualifizierungen junger Menschen in der Berufsausbildung bis zum Jahr 2015, die Verlängerung der Auslandsqualifizierungen im Rahmen von europäischen Programmen sowie die Zusatzbezeichnungen der Europäischen Union (EU) für international relevante, nationale Ausbildungsordnungen sind weitere Zielsetzungen, die im Innovationskreis berufliche Bildung vereinbart wurden. Mit das Wichtigste Instrument zur Umsetzung der vereinbarten neuen EU-Initiativen sind die europäischen Bildungsprogramme, die internationale Qualifizierungen in der beruflichen Ausbildung ermöglichen. Deutschland will als größter EU- Mitgliedstaat die europäische Bildungspolitik und neue politische Initiativen der EU aktiv mit gestalten und für seine Systementwicklung nutzen.

(Quelle: Berufsbildungsbericht 2009)

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